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ÖH Uni Wien - aber was macht die eigentlich?

Interessante Frage, oder? Und um diese zu beantworten, hat die ÖH Uni Wien einen entsprechenden Folder verschickt. Noch bevor ich den Folder in der Hand hatte, lag er schon im Postkastl von meinen Eltern. Mein Vater, seit neuestem wieder Student, diesmal Musikwissenschaften, machte mich darauf aufmerksam und war so nebenbei etwas verwundert, was denn da alles so drin steht. Aber nachdem er ja nicht unbedingt die Zielgruppe der ÖH ist, lassen wir ihn mal beiseite.

Einen Tag später hatte ich den Folder dann auch im Postkastl. Und nachdem ich während meiner gesamten Studienzeit irgendwie nie in Berührung mit der ÖH Uni Wien gekommen, musste ich ihn mir natürlich durchlesen. Und jetzt hab ich des Rätsels Lösung: Ich bin zwar Student, aber offensichtlich nicht die Zielgruppe der ÖH Uni Wien. Ich bin nämlich weder homosexuell, noch eine Frau, noch Asylant in Österreich, und ins Kino und Theater hab ich es bis jetzt auch ohne die ÖH geschafft billig reinzukommen. Aber eins nach dem anderen. Faktum ist auf jeden Fall, dass ich als Student auf den keines dieser Attribute zutrifft, offensichtlich ganz einfach niemanden in der ÖH interessiere, und deswegen auch nie jemand auf die Idee gekommen ist, mit meinem ÖH-Zwangsbeitrag irgendetwas zu tun, das auch mir etwas hilft. Weil alle Dinge, die meiner Meinung nach Sinn ergeben und allen Studenten etwas bringen, die kosten eigentlich nicht wirklich etwas. Siehe Punkt 1) - 3)

Aber gehen wir die Punkte des Folders mal nacheinander durch:

1) Beratungszentrum: Wo soll das sein? Also ich war nie dort. Ich war mal bei der FV Jus, aber sonderlich viel konnten die mir auch nicht sagen. Also hab ich mich halt einfach selbst informiert. Wobei man schon sagen muss, dass die Homepage der FV Jus sehr hilfreich ist. Aja, und einmal war ich noch bei der Fakultätsvertretung der PoWi. Auch die konnte mir damals nicht wirklich auf meine Fragen antworten. Aber war eh nur ein kurzes PoWi Intermezzo. Also auf jeden Fall keinen Plan wo dieses Beratungszentrum ist. Finde ich aber nicht so schlimm. Die scheinen ganz sinnvolle Dinge zu machen, wie zum Beispiel Hilfe für ausländische Stundenten oder Studenten mit Beeinträchtigung.

2) Inskriptionsberatung: War ich auch nie dort. Wie gesagt, man findet eigentlich alles auf der Homepage. Oder sonst fragt man halt irgendwen der schon mal auf einer Uni war. Und mal ehrlich, so kompliziert ist es jetzt auch nicht. Aber gut, klingt immer noch ganz sinnvoll, wenn jemand wirklich Hilfe im Anfang des Studiums braucht.

3) Semesterstart@Aula: Tut leid, auch an mir vorübergegangen. Aber ja, da wird wieder ein wenig beraten, also scheint es ganz sinnvoll zu sein.

So, also dass waren die drei Punkte, die im Grunde genommen nichts kosten, da die Leute auf der ÖH ja diese Sachen im Grunde genommen ehrenamtlich machen (mit einer geringen Aufwandsentschädigung). Finde ich übrigens ganz ok, dass das ehrenamtlich bleibt. Schadet sicher niemand sich ein wenig für seine Mitmenschen einzusetzen. Aber wie gesagt, da kann mein ÖH Beitrag nicht wirklich hineingeflossen sein. Aber man muss nur weiterlesen, dann gehts nämlich erst richtig los. Jetzt kommen nämlich die Projekte der ÖH Uni Wien, die wie man ja weiß, einen ganzen Haufen Geld gekostet haben.

4) Studibeisl "Cafe Rosa": Ein emanzipatorische Lokal. Bitte wie? Was soll denn das schon wieder sein? Wer soll sich dort von wem emanzipieren? Aja, und Konsumzwang gibt es auch keinen. Also wie in Kuba, man geht in ein Lokal, und der Kellner bedient dich nicht ;) Naja, bin mir sicher, dass ein Lokal in dem niemand etwas konsumiert, super laufen wird. Bin gespannt, wann die ÖH da wieder Geld zuschießen muss. Irgendwo in der Zeitung hab ich auch gelesen, dass man im Cafe Rosa nicht wirklich viel wert auf Meinungsfreiheit legen wird. Jede Meinung die nämlich ein wenig von "links" abweicht, ist dort eher nicht so willkommen. Aber hätte mich auch gewundert, unter Toleranz verstehen ja Kommunisten, Grüne und Sozialdemokraten etwas anderes als Liberale. Sieht man übrigens auch an den Plakatständern zur ÖH-Wahl. Die von der AG und unsere sind andauernd zerstört, während die der linken Konkurrenz in vollem Glanz erstrahlen. Komisch irgendwie.

5) Frauentutoriumsrojekt: Bin keine Frau. Also wohl nichts für mich.

6) HomoBiTrans Aktionswoche: Wiederum leider Fehlanzeige. Höhepunkt war übrigens der Campus-Aktionstag: Kein Platz für Hetero-Gacksi. Interessant, über uns Heteros darf natürlich geschimpft werden.

7) Homies: Kontakpersonen für internationale Studenten. Ach, das finde ich eine coole Idee, kostet aber auch nicht wirklich Geld.

8) Euro Enviro: Ein Workshop zu Sustainable Lifestyle. Lass ich jetzt mal unkommentiert, da ich nicht weiß, was dort genau gemacht wurde.

9) Ringvorlesung Fristenlösung: Bitte wie? Versteh ich jetzt nicht. Die Fristenlösung unterstütze ich selbstverständlich, aber wieso jetzt eine Vorlesung dazu. Hab ich irgendwas neues verpasst. Und wenn es so spannend ist, wieso macht dann kein Professor von alleine ein Vorlesung, und die ÖH muss es tun. Und zum x-ten Mal eine Veranstaltung speziell für Frauen. Ein bißchen diskriminierend finde ich langsam.

10) Schöne neue Uni: Kampagne der ÖH Uni Wien. Hab ich auch nicht mitbekommen. Offensichtlich kamen die ganzen ÖH Uni Wien Aktionen nicht bis aufs Juridicum durch. Aber wir sind schon noch ein Teil von der Uni Wien, oder etwa nicht?

11) Woche der freien Bildung: Ja will ich jetzt eigentlich auch nicht kommentieren. Vielleicht ganz kurz: Bildung kostet etwas, und irgendwer muss es zahlen. Aber ja, da kann ich mir bei der ÖH Uni Wien sicher die Zähne ausbeißen. Wir wissen ja, dass immer die anderen zahlen sollen. Ist ja ganz klar.

12) Partisan_innenausstellung: Langsam tut mir alles weh. Eine Ausstellung über Kärnter Slowenen. Slowen_innen. Sorry. Auch das Thema finde ich spannend, bin durch die Kärntner Vorfahren äußert sensibel wenn es um die Rechte der Slowenische Minderheit geht. Aber wieso jetzt schon wieder von der ÖH Uni Wien? Ich checks nicht, was hat denn das alles mit Service für Studenten zu tun?

13) Studienreisen: Jetzt wirds lustig. Oder eher traurig. Ach ihr wisst es eh alle. Es ging ab nach Instanbul zu dem üblichen Themen: Minderheiten, Frauenrechte, Homosexualität! Langsam wird es langweilig. Wieso nicht mal ganz was anderes.

14) Frauenforscherin: Und schon wieder nichts für mich dabei.

15) Asyl und Fremdenrechtsworkshop: He, coole Sache. Ich beschäftige mich privat furchtbar gerne mit dem Thema. Der Umgang der jetzigen Regierung damit ist katastrophal und die Fremdenrechtsnovelle teilweise absolut schwachsinnig. Aber der Konnex zwischen ÖH und dem Thema, erklärt ihn mir bitte jemand.

16) Vollversammlung und Sterndemo: Tja, da war ich wohl selbst schuld, dass ich nicht dort war.

17) Audimax-Besetzung: Der Zorn wird immer größer. Aber soweit ich mich erinnern kann, war es die Bundes ÖH die 100000 € gespendet hat. Einfach nicht darüber nachdenken, es macht nur wütend!

18) Kulturelle Veranstaltungen: Alles leiwand dort übrigens laut Folder. Und alles kostenlos. Naja, so wie das Leben halt ist. Andere werden schon für mich zahlen.

19) Unique: Ah damit hatte ich konkret etwas zu tun. Hab nämlich angefragt ob sich im unique die wahlwerbenden Gruppen vorstellen können, so wie es in anderen Uni-Zeitungen ganz normal ist. Fehlanzeige. Auf der Uni Wien ist das nicht wichtig. Informationen zu Wahlen braucht man da offensichtlich nicht.

Naja, dann mal zum Endergebnis: Bitte versteht mich nicht falsch, ich finde fast alle Themen wirklich wichtig, aber was zum Teufel hat die ÖH damit zu tun. Man muss selbstverständlich gegen jegliche Diskriminierung auftreten, aber glaubt ihr ernsthaft, dass dies gerade im akademischen Umfeld nicht eh schon von selbst gelebt wird?

Mein Fazit also für die ÖH Uni Wien: Beschäftigt euch endlich mal mit Dingen die alle Studenten interessieren und betreffen. Und lasst die Finger von der andauernden Gesellschaftspolitik. Wenn euch die so wichtig ist, dann geht zu euren Mutterparteien und bringt euch im Nationalrat ein. Dort wo diese Themen hingehören!

Kommentare

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"Ich bin zwar Student, aber offensichtlich nicht die Zielgruppe der ÖH Uni Wien. Ich bin nämlich weder homosexuell, noch eine Frau, noch Asylant in Österreich"

herrlich, des ghört fast plakatiert ^^

Wer schreibt denn hier eigentlich? Ich nehme an, du engagierst dich für die Liberalen? Und dann hast du nicht einmal genug Interesse an Bildungspolitik um an einer von der Universität! einberufenen Vollversammlung teilzunehmen?

Mit dem Interesse scheint es allgemein nicht weit her zu sein. Was ist falsch daran, wenn die ÖH Lehrveranstaltungen, Ausstellungen, Studienreisen und kulturelle Veranstaltungen organisiert? Ich sehe solche Dinge auch als Service an den Studierenden. Nebenbei gesagt: LVs zu feministischen Themen sind nicht nur für Frauen interessant...

Mein Fazit für dich: weniger Polemik würde guttun. Aber es ist ja Wahlkampf... meine Stimme kriegst du so nicht.

P.s.: Warum muss ich mich hier extra registrieren, um posten zu können?

Bild des Benutzers n.scherak

Also, hier schreibe ich, Nikolaus Scherak, Vorsitzender der JuLis!

Ad Vollversammlung: Ja, hab ich ja geschrieben, dass es an mir vorübergegangen ist. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich an diesem Tag leider etwas anderes zu tun.

Und wenn du solche Dinge auch als Service an den Studierenden siehst, ist das dein gutes Recht. Ich sehe es anders. Und was die feministischen Themen angeht, bin ich halt auch der Meinung, dass diese auf der ÖH nichts zu suchen haben, und sie halt für mich nicht sonderlich interessant sind.

Und natürlich ist dieser Blog polemisch. Aber das hat nichts damit zu tun, dass Wahlkampf ist. Ich schreib immer polemische Blogs.

Und wenn du deine Stimme einer anderen Fraktion geben wirst, kann ich es gut nachvollziehen. Offensichtlich sind wir anderer Meinung, was die Aufgaben der ÖH betrifft.

Ich schaue regelmäßig auf die Homepage der JULIs, weil ich mich grundsätzlich für liberale Themen einsetze und der Meinung bin, dass eine liberale Kraft in Österreich fehlt. Vor einigen Wochen habe ich dann überlegt, mich persönlich zu engagieren, aber euer Standpunkt zur Atomkraft entspricht nicht so ganz meiner persönlicher Einstellung. Aber ok.. darüber kann ich hinwegsehen. Leider Gottes hat mich aber dieser Blog noch ein Stückchen mehr von den JULIs enttäuscht.
Der Satz "Ich bin nämlich weder homosexuell, noch eine Frau, noch Asylant in Österreich, und ins Kino und Theater hab ich es bis jetzt auch ohne die ÖH geschafft billig reinzukommen." könnte auch genauso gut von der FPÖ stammen. Persönlich finde ich es sehr enttäuschend, wenn eine LIBERALE Gruppierung, anscheinend in ihrer Denkweise gar nicht so liberal und tolerant ist, wie sie eigentlich tut. Dass die derzeitigen Mitglieder der ÖH Uni Wien deiner Ansicht auch nicht gerade tolerant sind, kann gut sein, aber gerade deswegen bräuchte es doch eine liberale tolerante Gruppierung, die freies Gedankengut zulässt.
Weiters war mir bis jetzt nicht bewusst, dass die JULIs gegenüber Homosexuellen nicht besonders aufgeschlossen sind. Den Slogan "Kein Platz für Hetero-Gacksi" finde ich auch sehr unglücklich gewählt, dennoch finde ich deine Wortwahl "Interessant, über uns Heteros darf natürlich geschimpft werden" sehr entlarvend. Erstens wusste ich nicht, dass sich die JULIs als "Hetero"-Gruppe verstehen und zweitens geht es nicht darum, wer über wen schimpfen darf, sondern einfach nur um Toleranz und Aufgeschlossenheit - die dein Blog eindeutig vermissen lässt.
Dass sich die ÖH stundenlang über die Ortstafeln in Kärnten den Kopf zerbricht, finde ich genauso absurd wie du, dass man aber Services für Minderheiten anbietet, finde ich voll in Ordnung. Anscheinend gibt es genug Leute, die diese Services in Anspruch nehmen, ansonsten nehme ich an, würde es sie nicht geben.
Ob eure Plakate "Wie beschissen ist deine Uni?" nicht auch eher ein Griff ins Klo waren, wird sich zeigen. Mich persönlich hat's eher abgeschreckt. Ich bin mit der Situation auf meiner Uni ganz und gar nicht zufrieden, doch ein Stück weit identifiziere ich mich mit einer Uni - und beschissen find ich mich gottseidank nicht. Weiters weiß ich nicht, ob es so viele Studenten gibt, die von eurem unermüdlichen Einsatz für die Studiengebühren angetan sind. Grundsätzlich bin ich für mehr Geld für die Unis, wenn das vonseiten des Finanzministeriums nicht geht, dann muss man Alternativen finden, eine davon sind sicher auch Studiengebühren. Es gibt sicher einige Studenten, die nichts gegen Studiengebühren haben und eine Liste wählen würden, die unter anderem auch dafür eintritt, aber wenn das euer Hauptthema ist, sehe ich ein bisschen schwarz.

Ich weiß nicht, ob du absichtlich ein bisschen von Martin Graf abgekupfert hast, oder ob es einfach passiert ist, aber im Großen und Ganzen erinnert mich dein Blog an diese Worte:
"Wozu die ÖH-Funktionäre nämlich die eingenommenen Zwangsbeiträge verwenden, spottet teil jeder Beschreibung. Die breite Masse der Studenten wird ignoriert, dafür wird jede noch so kleine und seltsame Minderheit gefördert – etwa in den Referaten für “LesBiSchwule Transgender Angelegenheiten”. Da werden dann mit ÖH-Geld so g’schmackige Veranstaltungen organisiert wie die “LesBiSchwule Aktionswoche” an der TU Wien, wo laut Einladung garantiert kein Platz ist für “Hetero-Gacksi” und eine “Halligallidrecksauparty” steigt. Die linken Fraktionen stehen geschlossen hinter solchem Unfug, die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft duldet ihn stillschweigend. Einzig der RFS kämpft gegen derartige Auswüchse an und verspricht: “WIR holen DICH da raus!” " (Zitat, Martin Graf)

Ehrliche Kritik sollte nicht sofort als Denunzierung der Grundsätze gesehen werden. UNSERE Grundsätze sind nicht nur Toleranz sondern auch vor allem Akzeptanz, was man übrigens auch in unserem Grundsatzprogramm und unserer Beschlusssammlung nachlesen. Für Frauenförderung, für die komplette Gleichstellung homosexueller Paare, für die aktive Integration von Migranten in Österreich.

WIR behandelt diese Themen weil wir eben nicht nur Teil der ÖH sein wollen, sondern auch als "richtige" Partei mit breitem Programm auftreten, wo alles einen größeren Zusammenhang hat.

Die ÖH Uni Wien hat jedoch abseits der Studentenbetreuung, dem Service für Studierende und der Zusammenarbeit mit der Uni-Administration zur Verbesserung der Studienpläne und Bedingen KEINE gesellschaftspolitischen Aufgaben. Da sie diese jedoch ohne zu fragen auf sich nimmt, erfüllt die ÖH Uni Wien unserer meinung nach eben KEIN ihrer eigentlich Aufgaben.

Der Kommentar mag zwar polemisch sein, wenn man aber nicht weiter lesen kann und sich wegen Sarkasmus und ein wenig Boshaftigkeit der Thematik verschließt, kann ich auch nicht helfen.

Bild des Benutzers n.scherak

Danke für deine ehrliche Kritik. Allerdings hab ich das Gefühl, dass du einiges an meinem Blog völlig missverstanden hast. Wichtig ist einmal, dass ein Blog die Meinung EINES JuLis wiederspiegelt, und nicht die Parteimeinung.
Natürlich geb ich dir recht, dass mein Blog ein wenig polemisch ist. Ich glaube aber, dass ein Blog auch ohne weiteres polemisch sein kann, und dass er deswegen nicht schlecht ist.

Wieso die JuLis nicht liberal sind, nur weil ich schreibe, dass ich weder eine Frau, noch homosexuell, noch Asylant bin, versteh ich wirklich nicht. Ich mache zwischen Menschen prinzipiell keinen Unterschied. Für mich sind alle Menschen gleich viel wert, ich behandle alle mit Respekt, und ich würde nie einen Menschen aufgrund seines Geschlechts, seiner Rasse, seiner Weltanschauung, seiner sexuellen Orientierung wegen diskriminieren. Ich setze mich schon meine ganzes Leben dafür ein, dass solche Diskriminierungen hoffentlich bald der Vergangenheit angehören. Nebenbei arbeite ich viel ehrenamtlich für das Rote Kreuz, wo ich sehr viel mit Asylanten zu tun habe.

ad wir Heteros. Mit "wir Heteros" meinte ich nicht "wir JuLis", sondern mich und alle anderen Heteros. Wir haben einige homosexuelle JuLis, und es würde mir nicht im Traum einfallen, irgendwen wegen seiner sexuellen Orientierung zu diskriminieren. Ich setze mich immer schon dafür ein, dass Homosexuelle genau die gleichen Rechte haben wie Heterosexuelle. Nämlich in allen Bereichen.
Mich persönlich interessiert die sexuelle Orientierung eines jeden einzelnen überhaupt nicht. Jeder hat die Freiheit, zu tun was er will, und es kommt mir absolut nicht in den Sinn, irgendwen auf seine Sexualität zu reduzieren.
Insofern hast du hier offensichtlich etwas vollkommen falsch verstanden.

Das dir unsere Plakate nicht gefallen, muss ich einfach so akzeptieren.

Tja und der Vergleich mit Martin Graf, da muss ich sagen, dass mir dieser selbstverständlich äußerst peinlich ist. Ich hab natürlich nicht versucht Anleihe an Martin Graf zu nehmen, und ich kann dir garantieren, dass ich und Martin Graf politisch absolut nichts gemein haben. Aber nur weil Martin Graf die ÖH aus diesem bestimmten Grund kritisiert, werde ich nicht aufhören die ÖH aus dem selben Grund zu kritisieren. Und wie schon oben ausgeführt, hab ich im Gegensatz zu Martin Graf überhaupt keine Probleme mit anderen Weltanschauugen oder einer anderen Sexualität, sondern bin einfach nur der Meinung, dass es nicht Aufgabe der ÖH ist, diese Dinge zu behandeln.

Abschließend will ich noch hinzufügen, dass ich im Gegensatz zu vielen anderen die immer wieder Toleranz predigen, wirklich tolerant bin, und wirklich die Meinung eines jeden akzeptiere, auch wenn ich sie nicht einmal ansatzweise teile. Insofern halte ich mich für sehr tolerant, und ich weiß, dass der Rest der JuLis genauso denkt!

so kann man das stehen lassen, nur mit dem begriff "rasse" sollte man aufpassen. Unsere "Rasse" ist Homo Sapiens, und innerhalb dieser "Rasse" unterscheidet man zwischen Ethnien! lernt man im TH;)
Find ich gut, euer engagement, weiter so!!

kann man dich wählen, herr n.scherak? =)

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Auf der Uni Wien für die Univertretung. Einfach JuLis wählen für die Univertretung auf der Hauptuni Wien wählen, bin am ersten Listenplatz!

Zunächst einmal gratulation zum Einzug in die ÖH-Vertretung.

Wiedereinmal kommt nun in manchen Medien das Thema einer "liberalen Bewegung" in Österreich auf. Immer wieder wurde auch diskutiert eine "Wirtschaftspartei" in zu gründen. In unserem Land benötigt man allerdings die Aufmerksamkeit einer Parlamentsparteien um in den Nationalrat zu kommen. Aus diesem Grund wäre es sicherlich eine interssante Variante für die JULIS und alle anderen Vertreter eines liberalen Weges eine Kooperation mit dem BZÖ einzugehen. Ähnlich wie das linksliberale LIF damals unter Zach in Übereinkunft mit der Gusenbauer-SPÖ ein Mandat errrungen hat. Ich weiß das innerhalb der orangen Bewegung einige haideristische Persönlichkeiten wie Stadler, Grosz oder Westenthaler zu finden sind. Allerdings sind diese Personen aus der Vergangenheit mit denen Bucher nicht viele Stimmen mehr gewinnen kann und das weiß er. Aus diesem Grund wäre es eine gute Chance hier zu versuchen einzuhacken und mit dem BZÖ eine Kooperation einzugehen. Die JULIS könnten gemeinsam mit liberalen Persönlichkeiten wie Herbert Paierl als "UNABHÄNGIGE LIBERALDEMOKRATEN" auf einem Listenplatz des BZÖs kandidieren um die Orangen schritt für schritt als echte liberale Bewegung in Österreich zu etablieren und die Haideristen mehr und mehr aus dem Bündnis zu drängen. So würde es eine reale Chance für die Liberalen geben sich in Österreich zu etablieren.

Außerdem bin ich der Meinung, dass eine Achtung der Privatsphäre auf jeden Fall geboten sein muss.cocktailkleid chiffon
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